UP NEXT
How Commercial Cleaning Robots Stay Safe Around PeopleSeptember 30, 2026
Oktober 08, 2026
Gewerbliche Reinigungsroboter sind heute im Einzelhandel, in Verkehrsknotenpunkten, Lagern, im Gesundheitswesen und in Bildungseinrichtungen im Einsatz.
Bei den ersten Einsätzen war man auf den Hersteller angewiesen. Techniker übernahmen vor Ort die Kartierung, die Routeneinrichtung und die Inbetriebnahme. Änderungen der Raumaufteilung erforderten eine Wiederholung des gesamten Vorgangs.
Diese Arbeit übernimmt inzwischen die Maschine selbst. Mit Gausium Smart Deployment erstellen die Mitarbeitenden vor Ort die Karte, während der Roboter Markierungen, Aufgabenerstellung und Parametereinstellungen automatisch übernimmt. In einem Supermarkt mit 3.000 m² ist der Roboter so von Grund auf in etwa 20 Minuten einsatzbereit.
Welche gewerblichen Reinigungsroboter lassen sich also am einfachsten in Betrieb nehmen, und worauf sollte man dabei achten?
Die Inbetriebnahme umfasst alles von der Lieferung bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Mitarbeitenden vor Ort die Maschine ohne Hilfe bedienen können. Meist sind dafür fünf Arbeitsschritte nötig.
Aufstellung der Dockingstation. Eine Dockingstation benötigt einen dauerhaften Stromanschluss sowie freie Stell- und Zufahrtsflächen. Sie sollte abseits von Verkehrswegen, Notausgängen und Brandschutzeinrichtungen stehen. Eine Servicestation mit Wassermanagement benötigt außerdem einen Wasseranschluss und einen Abwasseranschluss.
Erstellung der Karte. Die Maschine scannt den Standort und erstellt die Karte, auf der alle Routen aufbauen.
Einrichtung der Routen. Dazu gehören die Aufteilung der Fläche in Zonen, das Markieren von Sperrbereichen und das Festlegen der Arbeitsreihenfolge.
Testläufe und Anpassungen. Die Route wird unter normalen Bedingungen abgefahren; Engstellen und Zeitplanung werden anschließend angepasst.
Schulung der Mitarbeitenden vor Ort. Das Reinigungsteam lernt, Aufgaben zu starten, den Schmutzbehälter zu leeren, Verbrauchsmaterialien auszutauschen und auf Meldungen zu reagieren.
Die ersten vier Schritte erfolgen einmalig. Schulungen werden bei Personalwechseln wiederholt, die Kartierung bei jeder Änderung der Raumaufteilung. Smart Deployment verkürzt vor allem die Kartierung, die Routeneinrichtung und die Anpassungen.
Gausium Smart Deployment reduziert die Einrichtung der Maschine auf drei Bedienhandlungen.
1. Karte erstellen. Schalten Sie die Maschine ein, starten Sie die Kartierung und aktivieren Sie die Schiebehilfe. Der Roboter kartiert während der Bewegung mit 3D-LiDAR. In Bereichen mit Regalen müssen nur die Hauptgänge abgefahren werden; die Regalbereiche werden automatisch ergänzt.
Während der Kartierung führt der Roboter automatisch folgende Schritte aus:
2. Servicestation mit einem Antippen hinzufügen (optional). Der Roboter sucht die Servicestation und legt sie automatisch an, ohne wiederholte Andockversuche.
3. Aufgabe mit einem Antippen starten. Reinigungszonen, die Aufgabe für den gesamten Standort sowie Reinigungs- und Randreinigungsparameter werden aus der Karte erstellt. Der Roboter reinigt entlang der Ränder, weicht neuen Hindernissen und Personen aus und nimmt Abfälle wie Verpackungsbänder auf.
Bei der Vorführung von Gausium wurde Mira in einem Supermarkt mit 3.000 m² in etwa 20 Minuten in Betrieb genommen. Zuvor dauerte dieser Vorgang ein bis zwei Tage. Die tatsächliche Dauer hängt von den Bedingungen vor Ort ab.
Sehen Sie sich die vollständige Vorführung von Smart Deployment mit Mira an:
Dieser Punkt verzögert mehr Inbetriebnahmen als jeder andere, und Smart Deployment ändert daran nichts. Mit der Maschine selbst hat er nichts zu tun.
Eine Station zum Laden benötigt einen dauerhaften Stromanschluss und einen Standort, der später nicht geändert wird. Eine Servicestation benötigt außerdem Wasser- und Abwasseranschlüsse. In der Praxis bestimmt die vorhandene Installation, wo die Servicestation stehen kann. Deren Position legt wiederum fest, welche Zonen die Maschine erreicht.
Darauf sollten Sie achten: Markieren Sie bei der Standortbesichtigung mögliche Positionen der Dockingstation im Grundriss und stimmen Sie diese mit den Verantwortlichen für Brandschutz und Verkehrswege ab. Am Liefertag gewählte Positionen sind häufig solche, die bereits ausgeschlossen wurden.

Wer die Karte erstellt und wie viel Nachbearbeitung nötig ist, bestimmt den Zeit- und Personalaufwand bei der ersten Inbetriebnahme.
Muss ein Techniker virtuelle Wände zeichnen, Teppiche und Glas markieren und Aufgaben von Hand erstellen, hängt der Zeitplan von seiner Verfügbarkeit ab. Mit Smart Deployment schieben die Mitarbeitenden vor Ort den Roboter durch die Hauptgänge; der Rest erfolgt automatisch. So kann die Arbeit bereits am Tag der Lieferung beginnen. Bei mehreren Standorten vervielfacht sich dieser Unterschied mit der Anzahl der Gebäude.
Darauf sollten Sie achten: Erstellen Sie die Karte im normalen Betriebszustand des Standorts. Smart Deployment erkennt gestapelte Waren, Wagen und Personen als vorübergehende Hindernisse. Daher muss die Fläche vorher nicht freigeräumt werden.

Umgestaltungen von Verkaufsflächen, Änderungen an Produktionslinien, neue Anordnungen in Unterrichtsräumen und Veranstaltungsaufbauten kommen mehrmals im Jahr vor.
Dafür gibt es drei Vorgehensweisen: Eine Bedienperson läuft die Route erneut ab, die bestehende Karte wird bearbeitet oder die Maschine aktualisiert die Karte selbst. Mit Smart Deployment erkennt der Roboter Änderungen in Echtzeit und aktualisiert die Karte automatisch. Ein Technikerbesuch ist dadurch nicht erforderlich. Im Einzelfall ist der Unterschied klein, über ein ganzes Jahr jedoch erheblich.
Darauf sollten Sie achten: Testen Sie dies während der Erprobung mit einer tatsächlichen Änderung der Raumaufteilung, damit Sie das Verhalten nicht erst nach dem regulären Betriebsstart kennenlernen.

Die Maschine wird geliefert und ausgepackt, die Position der Dockingstation bestätigt und die Stromversorgung angeschlossen. Smart Deployment führt den Roboter dann von der Kartierung bis zur ersten Aufgabe.
Wie viel Zeit das an diesem Tag benötigt, hängt davon ab, ob die Position der Dockingstation vorab festgelegt wurde. Standorte, die sie bei der Besichtigung markiert haben, können noch am selben Tag eine erste Aufgabe ausführen. Andere müssen hier meist unterbrechen, um Stromversorgung oder Abwasseranschluss zu klären.
Der Roboter erledigt seine Aufgaben während der normalen Schichten.
In dieser Woche zeigen sich typischerweise zwei Punkte. Die engste Stelle der Route kann schmaler sein, als der Grundriss vermuten ließ. Das verfügbare Reinigungszeitfenster kann ebenfalls kürzer sein als geplant, wenn Schichtübergaben und Personalbewegungen berücksichtigt werden. Beides wird innerhalb der Woche angepasst.
Das Reinigungsteam bedient die Maschine, und der Lieferant übernimmt eine unterstützende Rolle.
Jetzt zählt, ob auch jemand die Maschine bedienen kann, der bei der Inbetriebnahme nicht dabei war. Die Personalfluktuation in der Reinigung ist hoch. Entscheidend ist daher, ob die nächste Person die Bedienung anhand der Dokumentation erlernen kann. Eine leicht erlernbare und einfach bedienbare Einrichtung in drei Schritten macht dies deutlich einfacher.
Wie die erste Umgestaltung der Verkaufsfläche oder Änderung der Produktionslinie bewältigt wird, bestimmt die künftigen Betriebskosten. Automatische Kartenaktualisierungen, Änderungen in der App durch Mitarbeitende vor Ort oder das Warten auf einen Besuch führen über ein Jahr zu deutlich unterschiedlichen Gesamtkosten.
Drei Kennzahlen sind verlässlicher als die bloße Beobachtung, dass die Maschine läuft.
Erfüllungsgrad der geplanten Fläche. Das ist der Anteil der geplanten Fläche, der pro Aufgabe tatsächlich fertig gereinigt wird. Ein dauerhaft niedriger Wert deutet meist auf Hindernisse, die Karte oder den Zeitplan hin und weniger auf die Leistungsfähigkeit der Maschine.
Eingriffe pro Aufgabe. Diese Kennzahl zeigt, wie oft jemand eingreifen muss. Die Inbetriebnahme ist stabil, wenn sich dieser Wert auf einem niedrigen Niveau einpendelt.
Aufeinanderfolgende Wochen ohne Unterstützung. Gemeint sind vollständige Wochen, in denen das Team vor Ort allein arbeitet. Eine volle Woche mit geplanten Aufgaben ohne Beteiligung des Lieferanten eignet sich als Zeitpunkt für die Übergabe.
Eine ausdrücklich festgelegte Übergabe als Meilenstein verhindert, dass die Inbetriebnahme unbegrenzt in einer betreuten Phase verbleibt.
|
Phase |
Vorgehensweise von Gausium |
|
Kartierung |
Smart Deployment: Schiebehilfe, in Regalbereichen nur die Hauptgänge, automatische Markierung virtueller Wände, von Teppichen, Glas und Rolltreppen |
|
Aufgaben- und Parametereinrichtung |
Automatische Erstellung von Reinigungszonen, Aufgaben für den gesamten Standort sowie Reinigungs- und Randreinigungsparametern |
|
Änderungen der Raumaufteilung |
Die Karte wird bei Veränderungen der Umgebung automatisch aktualisiert; Mira unterstützt zusätzlich Drop & Go ohne erneute Kartierung |
|
Routen zwischen Stockwerken |
Gausium-Roboter können für die autonome Nutzung von Aufzügen konfiguriert werden, sodass mehrstöckige Gebäude keine Maschine pro Stockwerk benötigen |
|
Laden und Wasser |
Dockingstationen übernehmen Laden, Nachfüllen und Entleeren; Mira und Marvel bieten zusätzlich eine integrierte Selbstreinigung |
|
Störungsbehebung |
Zentrum für Fernwartung bietet Cloud-Diagnosen rund um die Uhr (24/7), wobei etwa 70% der Störungen aus der Ferne behoben werden |
|
Softwareaktualisierungen |
Drahtlose Bereitstellung ohne Zusatzkosten; keine Abrechnung als Servicebesuche |
|
Verwaltung mehrerer Standorte |
Aufgabenabschluss und Zustand der Verbrauchsmaterialien sind standortübergreifend auf einer Plattform sichtbar |
Mira ist für mittelgroße Flächen im Einzelhandel, im Gastgewerbe, in Büros, im Verkehr und in Bildungseinrichtungen ausgelegt. Dieses Modell ist in der Smart Deployment-Vorführung von Gausium zu sehen und reinigt einen Supermarkt mit Regalgängen, gestapelten Waren und Kundschaft.
Mira unterstützt Drop & Go und passt sich wechselnden Raumaufteilungen und vorübergehenden Veranstaltungsaufbauten ohne erneute Kartierung an. Bei Verkaufsflächen, die mehrmals im Jahr umgestaltet werden, Unterrichtsgebäuden mit neuen Anordnungen in jedem Semester und Ausstellungsflächen entfällt dadurch wiederholte Einrichtungsarbeit vor Ort.
Das integrierte Selbstreinigungssystem spült zwischen den Aufgaben den Schmutzwassertank und den Saugkanal und reduziert dadurch die Arbeit am Schichtende. Mira gewann die Auszeichnung für die Innovation des Jahres im Bereich Automatisierung und Ausrüstung im Rahmen des Programms zur Auszeichnung innovativer Branchenführer auf der ISSA Show 2025.

Phantas ist für kleine bis mittelgroße Flächen im Gastgewerbe, im Einzelhandel, an Arbeitsplätzen und im Gesundheitswesen konzipiert. Der integrierte Griff schaltet je nach Position zwischen autonomem und manuellem Modus um. Eine Antriebsunterstützung erleichtert das Bewegen der Maschine zwischen verschiedenen Bereichen.
Phantas nutzt außerdem Aufzüge autonom, um mehrere Stockwerke zu reinigen. Büros, Hotels und Krankenhäuser benötigen weder eine Maschine auf jedem Stockwerk noch Personal, das sie zwischen den Etagen bewegt. Dockingstationen verlängern die Betriebszeit und reduzieren Bedienereingriffe.

Omnie ist ein KI-gestützter Bodenreinigungsroboter für hochdynamische Umgebungen, darunter Verkehrsknotenpunkte, Logistik, Fertigung, Einzelhandel, Parkhäuser und Gebäudereinigungsdienstleistungen. An diesen Standorten sind Menschen, Wagen und Fahrzeuge ständig in Bewegung; die Fläche ist selten leer. Die wichtigste Frage bei der Inbetriebnahme ist daher die Wahl des Reinigungszeitfensters und weniger, ob die Route befahrbar ist.
Die griechische Supermarktkette AB Vassilopoulos setzt Omnie zusammen mit Phantas in ihren Filialen ein.

Beetle deckt große Außenflächen und kombinierte Innen- und Außenbereiche ab. Die wichtigsten Einflussgrößen bei der Inbetriebnahme sind hier die Position der Dockingstation und die Routenlänge. Dank AutoPass-Integration passiert er Schiebetüren selbstständig, sodass bei einer Route zwischen verschiedenen Zonen niemand an der Tür warten muss.
Eine einzelne Inbetriebnahme ist ein Projekt. Mehrere werden zu einem Prozess, und der Unterschied zeigt sich in der Dokumentation.
Wenn die Einrichtung der Maschine nur etwa 20 Minuten dauert, bestimmt vor allem die Vorbereitung der Gebäude das Tempo einer Einführung an mehreren Standorten.
Halten Sie nach einer Woche eigenständigen Betriebs am ersten Standort drei Dinge fest, solange die Erfahrungen noch frisch sind:
Diese drei Dokumente ermöglichen es dem zweiten Standort, die Erkundungsarbeit zu überspringen, statt sie zu wiederholen. Teilen sich Maschinen eine Plattform, übernimmt eine zusätzliche Einheit auch die vorhandene Standortstruktur und Berichterstattung.
Um die Inbetriebnahme für ein bestimmtes Gebäude zu planen, kontaktieren Sie Gausium für eine Standortbesichtigung.
Mit Smart Deployment gelangt ein Supermarkt mit 3.000 m² in etwa 20 Minuten von der Kartierung zur ersten Aufgabe. Die Dauer hängt von den Bedingungen vor Ort ab. Die Vorbereitung der Dockingstation sollte vor der Lieferung abgeschlossen sein.
Nein. Die Mitarbeitenden vor Ort erstellen die Karte mithilfe der Schiebehilfe. Markierungen, Aufgaben und Parametereinstellungen werden automatisch erstellt.
Nein. Nur die Hauptgänge müssen abgefahren werden; die Regalbereiche werden automatisch ergänzt.
Einen dauerhaften Stromanschluss an der Dockingstation, freie Stell- und Zufahrtsflächen sowie einen Standort abseits von Verkehrswegen und Brandschutzeinrichtungen. Eine Servicestation mit Wassermanagement benötigt außerdem einen Wasseranschluss und einen Abwasseranschluss.
Der Roboter erkennt Änderungen in Echtzeit und aktualisiert die Karte automatisch. Testen Sie dies während der Erprobung mit einer tatsächlichen Änderung.
Gausium-Roboter können für die autonome Nutzung von Aufzügen konfiguriert werden. Klären Sie die Anforderungen an die Aufzugintegration bei der Standortbesichtigung.
Wenn das Team vor Ort eine volle Woche mit geplanten Aufgaben ohne Beteiligung des Lieferanten gearbeitet hat. Dies als Meilenstein festzulegen verhindert, dass das Projekt in einer zeitlich unbegrenzten Unterstützungsphase verbleibt.
Nein. Wenn die Maschinen dasselbe System und dieselbe Plattform nutzen, übernimmt eine zusätzliche Einheit desselben Modells die vorhandene Standortstruktur und die Verwaltungsabläufe.
Step 1/2
Please select the type of business you’d like to have with Gausium.
Choose one item from the list
Step 2/2
Thanks for sharing your preference. Please fill out the form below, and we’ll get in touch shortly.
By clicking “Submit”, I authorize Gausium to contact me. Privacy Policy.
Thank you for filling out the form
By clicking “Submit”, I authorize Gausium to contact me. Privacy Policy.