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How to Roll Out Cleaning Robots Across a Pharmacy ChainSettembre 23, 2026
Settembre 23, 2026
In Produktionshallen, Lagerflächen und Werkstätten entsteht der Schmutz während des Betriebs und in erheblicher Menge: Metallspäne an der Bearbeitungsstation, Folienreste und Kartonagen im Versand, Reifenabrieb auf den Fahrwegen, Öl- und Kühlschmierstoffrückstände rund um die Maschinen.
Das ist nicht allein eine Frage des Erscheinungsbilds. Nach der Arbeitsstättenregel ASR A1.5 „Fußböden” gehört die Rutschhemmung zu den Eigenschaften, die ein sicheres Begehen ermöglichen müssen. Gleitfördernde Stoffe auf dem Boden fallen damit in die Gefährdungsbeurteilung.
Für die Maschinenauswahl ist die erste Größe nicht die Fläche, sondern die Art der Verschmutzung. Sie bestimmt die Maschinenklasse – und eine falsche Klasse lässt sich später weder durch Bürstenwechsel noch durch längere Laufzeiten ausgleichen.
Kartonagen, Folienreste, Palettensplitter, Granulat, Sand, Schleifstaub und Betonabrieb: Diese Materialien werden aufgenommen, nicht gelöst. Wasser hilft hier nicht weiter – trifft es auf trockenen Schmutz, bevor dieser aufgenommen ist, entsteht Schlamm.
Erforderlich sind drei Dinge: ein Kehrsystem mit ausreichend dimensioniertem Schmutzbehälter, ein kräftiger Saugmotor und eine wirksame Staubkontrolle. Der letzte Punkt wird häufig unterschätzt – wird der Feinstaub nicht gebunden, gelangt er über die Abluft zurück in den Raum und setzt sich erneut ab.
Der Gausium Beetle ist für genau diese Aufgabe ausgelegt:
Breites Aufnahmespektrum – von feinem Staub und Sand bis zu Papierresten, Flaschen und Holzspänen
Staubkontrolle mit HEPA-Filtration, mit automatischer Filterreinigung nach jedem Einsatz
Innen- und Außeneinsatz, mit WeatherSense™ Guard für die selbstständige Rückkehr bei einsetzendem Regen
AutoPass für die autonome Durchfahrt von Schiebetoren zwischen Hallenbereichen
Zu beachten: Beetle ist eine Kehrmaschine ohne Scheuerfunktion. Flächen mit Öl- oder Fettfilm sind damit nicht abgedeckt.

Öl, Kühlschmierstoff, Getränkerückstände und eingetretener Verkehrsschmutz verhalten sich anders. Sie liegen nicht auf dem Boden, sie haften daran.
Diese Verschmutzung löst sich nur unter Anpressdruck mit Wasser und Reinigungsmittel, und das Schmutzwasser muss unmittelbar über eine Absaugleiste zurückgewonnen werden. Bleibt es liegen, verteilt sich der gelöste Film über die Fläche – das Ergebnis ist schlechter als vorher.
Auf Industrieböden sind dabei zwei Größen entscheidend. In der Anfrage sollte der Anpressdruck modellbezogen erfragt werden, denn er bestimmt, ob eingearbeiteter Schmutz tatsächlich gelöst wird. Ebenso zu beurteilen ist der Trocknungsgrad nach dem Durchgang: Die ASR A1.5 verlangt eine möglichst gleichmäßige Rutschhemmung innerhalb eines Arbeitsbereichs, und ein Verfahren, das auf Verkehrswegen Restfeuchte hinterlässt, senkt dort die Rutschhemmung vorübergehend – bis zur Abtrocknung ist der Bereich entsprechend zu kennzeichnen oder abzusperren.

In Produktion und Logistik liegen trockener Eintrag und anhaftender Film auf derselben Fläche. Genau hier entscheidet sich die Auswahl.
Wird nass gereinigt, ohne vorher den trockenen Schmutz aufzunehmen, entsteht Schlamm – schwerer aufzunehmen, haftet an den Borsten, verschmiert auf dem Boden. Deshalb arbeiten viele Industrieflächen bis heute in zwei Durchgängen: erst kehren, dann schrubben. Der trockene Durchgang schützt dabei die nachfolgende Nassreinigung.
Maschinen mit getrenntem Kehr- und Schrubbsystem führen beide Schritte in einem Durchgang aus. Der Gausium Marvel ist dafür auf großflächige Industrieumgebungen ausgelegt:
Frontseitige Doppel-Seitenbürsten nehmen Feinstaub und groben Schmutz auf und befördern ihn in die integrierte Schmutzwanne
Hintere Scheibenbürsten folgen unmittelbar mit kräftiger Schrubbwirkung
Hoher Anpressdruck für tiefsitzende Verunreinigungen
Internes Selbstreinigungssystem mit automatischer Spülung von Abwassertank und Ansaugweg
Großvolumige Wassertanks für längere Einsätze ohne Nachfüllen
Ausgelegt ist Marvel für Lagerhallen, Produktionsstätten, Großmärkte und Tiefgaragen. Wie sich die Trennung beider Arbeitsschritte konstruktiv umsetzen lässt, beschreibt der Beitrag zu trockenem und nassem Schmutz in einem Arbeitsgang.
Auf Produktions- und Logistikflächen bewegen sich Gabelstapler, Flurförderzeuge und Personen – häufig gleichzeitig, und die Belegung der Fläche ändert sich laufend. Für diese Bedingungen zählt weniger die Reinigungsleistung als die Fähigkeit, die Umgebung lückenlos zu erfassen und auf Bewegung zu reagieren.
Der Gausium Omnie ist für Umgebungen mit hoher Dynamik entwickelt, unter anderem für Flughäfen, U-Bahn-Stationen und Lagerhallen:
Multimodales SLAM mit 3D-LiDAR und 360°-Panoramakamera
360°-Objekterkennung für die Hindernisvermeidung rundum
360°-Vogelperspektive mit Rundumbild der Einsatzumgebung
Erkennung von trockenem und feuchtem Abfall über KI-gestütztes Deep Learning
Doppelte Walzen- und Seitenbürsten mit Aufnahme in einen integrierten Schmutzbehälter
Zuverlässige Lokalisierung auf offenen Flächen und bei schwachen Lichtverhältnissen
Auch der Marvel ist für gemischten Gabelstapler- und Fußgängerverkehr ausgelegt und erkennt dabei Personen, Fahrzeuge, Kabel und Glastüren. Die Abgrenzung verläuft über die Flächencharakteristik: Marvel für große, überwiegend offene Hallenflächen, Omnie für stark frequentierte Bereiche mit häufig wechselnden Hindernissen.
Unabhängig vom Modell gilt: Die Konformitätsdokumentation nach DIN EN IEC 63327 (VDE 0700-327) gehört modellbezogen angefordert.

| Dominierende Verschmutzung | Verfahren | Modell |
| Trockener Grobschmutz, Feinstaub, Abrieb – innen wie außen | Kehren mit Staubkontrolle | Gausium Beetle |
| Mischverschmutzung auf großen, offenen Flächen | Kehren und Schrubben in einem Durchgang | Gausium Marvel |
| Mischverschmutzung in stark frequentierten, dynamischen Bereichen | Kehren und Schrubben mit Umfelderfassung rundum | Gausium Omnie |
Neben der Verschmutzung begrenzt der Zustand der Fläche, welche Maschine überhaupt eingesetzt werden kann.
Bodenbelag. Beton, Epoxidharz, PVC-Vinyl und Schüttböden stellen unterschiedliche Anforderungen an Bürstenmaterial und Anpressdruck. Der freigegebene Belag ist je Modell zu prüfen – auf Industrieflächen ist das eine härtere Grenze als in Innenräumen, weil Epoxidbeschichtungen durch eine falsche Bürstenwahl beschädigt werden können.
Ebenheit. Fugen, Bodeneinläufe, Rinnen und Ausbrüche begrenzen die befahrbare Fläche. Zulässige Hindernishöhe und Bodenfreiheit sind modellbezogen zu klären.
Steigungen. Rampen zwischen Ebenen und Laderampen sind in der Regel Fahrweg, nicht Reinigungsfläche. Die zulässige Steigung unterscheidet sich bei den meisten Maschinen zwischen Reinigungs- und Fahrbetrieb.
Auf Industrieflächen macht der verbleibende Anteil einen erheblichen Teil aus. Die Abgrenzung gehört in die Konzeptphase.
Flächen unter Maschinen und Anlagen, die unterhalb der Bauhöhe liegen
Bereiche mit dauerhafter Belegung durch Paletten, Gitterboxen oder Zwischenlagerungen
Auffangwannen, Rinnen und Bodeneinläufe
Frische Ölaustritte, die als Gefahrstelle sofort zu sichern und aufzunehmen sind
Rampen und Treppen
Alles oberhalb der Bodenfläche – Maschinenverkleidungen, Regale, Arbeitsflächen
Eine Halle, in der während des Reinigungsfensters Ware steht, wird auch von einer voll funktionsfähigen Maschine nur teilweise gereinigt. Das ist eine Frage der Arbeitsorganisation, nicht der Technik.
Eine Vorführung auf vorbereitetem Boden sagt über Industrieflächen wenig aus.
Zum tatsächlichen Reinigungszeitpunkt fahren lassen, mit der Belegung, die dann vorliegt
Den Schmutzbehälter beziehungsweise die Schmutzwanne nach dem Lauf prüfen – trockener Inhalt bestätigt, dass vor dem Nassschritt gekehrt wurde
Den Schmutzwassertank prüfen – viele Feinpartikel deuten darauf hin, dass beide Schritte gleichzeitig stattfinden
Den Trocknungsgrad beurteilen, insbesondere auf Verkehrswegen
Die engste Durchfahrtsstelle messen, mit den Gegenständen, die dort tatsächlich stehen
Die Konformitätsdokumentation für den Mischverkehr anfordern
Für die Bewertung einer konkreten Industriefläche steht Gausium für eine Begehung zur Verfügung.
ASR A1.5 „Fußböden” – Technische Regel für Arbeitsstätten zur Trittsicherheit und Rutschhemmung von Fußböden, herausgegeben von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.
DIN EN IEC 63327 (VDE 0700-327) – Automatische Bodenbehandlungsmaschinen für den gewerblichen Gebrauch, veröffentlicht im VDE VERLAG.
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