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Cleaning Robots for Parking Garages: A Complete Deployment GuideSeptember 14, 2026
September 14, 2026
Auf großen Industrie- und Handelsflächen sind zwei Durchgänge bis heute der Regelfall: erst trocken fegen, dann nass reinigen. Der trockene Durchgang schützt dabei die Nassmaschine, denn was vorher nicht aufgenommen wurde, landet im Schmutzwasser.
Maschinen, die beides in einem Arbeitsgang erledigen, verändern die gesamte Ablaufplanung – ein Zeitfenster statt zwei, ein Gerät statt zwei, ein Wartungszyklus statt zwei.
Die Frage ist deshalb weniger, ob es solche Maschinen gibt. Entscheidend ist, woran sich erkennen lässt, ob eine Maschine beide Aufgaben tatsächlich beherrscht – und in welchen Objekten sich der Aufwand lohnt.
Ein vollständiger Durchgang umfasst vier Schritte, die in dieser Reihenfolge ablaufen müssen:
Fehlt Schritt 1, handelt es sich um eine reine Scheuersaugmaschine, die vorheriges Fegen voraussetzt. Fehlen die Schritte 3 und 4, bleibt Feuchtigkeit auf der Fläche zurück.
Die Reihenfolge ist dabei ebenso wichtig wie die Vollständigkeit. Trockener Schmutz muss aufgenommen sein, solange er trocken ist.
Trifft Wasser auf Staub, Papierreste und Krümel, bevor diese im Behälter sind, entsteht Schlamm – schwerer aufzunehmen, haftet an den Borsten und verschmiert auf dem Boden.
Der konventionelle Markt löst die Aufgabe über eine einzige Walzenbürste, die von Seitenbürsten gespeist wird und beide Aufgaben gleichzeitig übernimmt.
Diese Bauweise funktioniert, verlangt der Walze aber zwei widersprüchliche Eigenschaften ab:
Übernimmt eine Komponente beide Aufgaben, erhält jede Aufgabe ein kompromittiertes Werkzeug.
Hinzu kommt, dass Wasser und trockener Schmutz im selben Moment aufeinandertreffen. Für den Betrieb bedeutet das Feinpartikel in der Reinigungslösung, häufigere Filterverstopfung und kürzere Standzeiten der Absaugleiste.
Gausium baut zwei Modelle, die Fegen und Schrubben in einem Durchgang als getrennte Arbeitsschritte ausführen.
Ausgelegt für mittelgroße gewerbliche Umgebungen, insbesondere dicht bestückte Einzelhandelsflächen.
Eine separate Vorreinigung wird damit überflüssig. Details zum Modell finden sich auf der Produktseite zu Mira.

Ausgelegt für Lagerhallen, Produktionsstätten, Großmärkte und Tiefgaragen.
Weitere Angaben stehen auf der Produktseite zu Marvel.

Bei beiden Modellen ist der trockene Schmutz aufgenommen, bevor Wasser den Boden berührt. Das wirkt sich an drei Stellen aus:
Beide Modelle verfügen zudem über ein internes Selbstreinigungssystem: Die Abwassertanks werden automatisch gespült, der Ansaugweg wird gespült, um Verstopfungen und Rückstandsbildung zu verhindern. Das verlagert einen Teil des Wartungsaufwands von der Schicht auf die Maschine.

Wie sich diese Aufgabenteilung konstruktiv umsetzen lässt, beschreibt der Beitrag zu den Bürstenarchitekturen von Mira und Marvel im Detail.
Ergänzend erkennt der Gausium Omnie über KI-gestütztes Deep Learning sowohl trockenen als auch feuchten Abfall und passt die Reinigung entsprechend an.
Ein Durchgang deckt nicht jede Verschmutzung ab. Die Abgrenzung gehört in die Bedarfsanalyse.
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Verschmutzung |
Abdeckung im Ein-Durchgang-Betrieb |
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Feiner Staub, Abrieb |
Vollständig |
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Krümel, Papierreste, Verpackungsmaterial |
Vollständig |
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Größere Schmutzpartikel, Palettensplitter |
Vollständig bei Modellen mit dediziertem Fegesystem |
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Fettfilm, Getränkerückstände |
Vollständig über den Schrubbschritt |
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Eingearbeiteter Verkehrsschmutz |
Abhängig von Anpressdruck und Geschwindigkeit |
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Stehende Flüssigkeit größeren Umfangs |
Nicht vorgesehen – Aufgabe des Nasssaugers |
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Grobe Gegenstände, Scherben, Kabel |
Nicht vorgesehen – vorher entfernen |
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Teppichflächen |
Nicht vorgesehen – Schrubben ist auf Teppich nicht möglich |
Nicht jede Fläche braucht das vollständige Fege-plus-Schrubb-System. Die Entscheidung hängt am Schmutzprofil, nicht an der Flächengröße.
Deutlicher Nutzen:
Geringerer Nutzen:
Der praktische Prüfpunkt lautet: Wird auf dieser Fläche heute vor dem Nassreinigen gefegt?
Lautet die Antwort ja, ist der Ein-Durchgang-Betrieb der direkte Hebel. Lautet sie nein, bleibt der Zusatznutzen begrenzt.
Die Formulierung „fegt und schrubbt in einem Durchgang“ allein sagt wenig über die Bauweise aus. Fünf Fragen klären den Unterschied:
Die Prüfung sollte auf der eigenen Fläche mit dem eigenen Schmutzprofil stattfinden, nicht auf einer vorbereiteten Vorführfläche.
Ja. Entscheidend ist die Bauweise: Maschinen mit dediziertem Fegesystem und separatem Schrubbdeck nehmen trockenen Schmutz auf, bevor Wasser den Boden berührt. Mira und Marvel arbeiten nach diesem Prinzip.
Bei Maschinen mit eigenem Fegesystem entfällt der separate Fegegang. Grobe Gegenstände wie Kartonagen, Scherben oder lose Kabel gehören weiterhin vor dem Lauf von der Fläche.
An der Schmutzwanne. Der Gausium Marvel befördert Feinstaub und groben Schmutz über die frontseitigen Doppel-Seitenbürsten in eine integrierte Schmutzwanne. Fehlt ein solcher Auffangbehälter, gelangt der Schmutz in den Schmutzwassertank.
Die Reinigungslösung bleibt frei von Feinpartikeln, was Filterverstopfungen reduziert und die Standzeit der Absaugleiste verlängert. Das Selbstreinigungssystem spült Abwassertank und Ansaugweg zusätzlich automatisch.
Nein. Schrubben ist auf Teppich nicht möglich, da eingedrungenes Wasser nicht zurückgewonnen werden kann. Teppichflächen werden ausschließlich gesaugt.
Mira ist für mittelgroße Flächen wie Supermärkte und Einzelhandelsgeschäfte ausgelegt und passt mit 660 mm Durchfahrtsbreite auch in schmale Gänge. Marvel ist für Lagerhallen, Produktionsstätten, Großmärkte und Tiefgaragen konzipiert.
Der Marvel ist mit 3D-LiDAR und 360°-Wahrnehmung für gemischten Gabelstapler- und Fußgängerverkehr ausgelegt und erkennt dabei auch Kabel, Teppichkanten und Glastüren.
Der Zeitgewinn entsteht dadurch, dass ein Durchgang zwei ersetzt. Wie groß er im konkreten Objekt ausfällt, hängt von Fläche, Verschmutzungsgrad und bisheriger Ablaufplanung ab und sollte im Testbetrieb ermittelt werden.
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