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Wie nah reinigt ein Scheuersaugroboter an Wänden und in Ecken?Oktober 14, 2026
Oktober 14, 2026
Eine Vorführung kann beeindrucken und trotzdem wenig beweisen. Ein Roboter, der über einen leeren, frisch gereinigten Boden gleitet, zeigt, dass er fährt. Er zeigt nicht, ob er Ihren Boden reinigt, in Ihren Zeitfenstern, zwischen Ihren Mitarbeitenden und Besuchern, ohne dass jemand hinterhergehen muss.
Ein aussagekräftiger Praxistest misst die Dinge, die im Alltag über das Ergebnis entscheiden. Sechs Prüfpunkte zählen dabei am meisten: Abdeckung, Restwasser, Fleckenentfernung, Ränder, Verhalten an Hindernissen und Eingriffe des Personals.
Jeder davon lässt sich in einer einzigen Vorführung beobachten, und jeder liefert Belege, die Sie Ihrem Team vorlegen können.
Der Wert einer Vorführung steht und fällt mit der Teststrecke. Am besten eignet sich ein Abschnitt, der für Ihr Objekt typisch ist und seine schwierigen Stellen enthält: den schmalsten Gang, eine enge Kurve, Wände und Regalsockel, einen Bereich mit echtem Publikumsverkehr und die Verschmutzung, mit der Ihr Team tatsächlich zu tun hat.
Hilfreich ist außerdem, vorab festzuhalten, wie lange das heutige Verfahren für denselben Abschnitt braucht. Mit diesem Ausgangswert wird aus „der Boden sieht sauberer aus“ ein Vergleich, der sich beziffern lässt.
Die Einrichtung muss dabei kaum Zeit kosten. Mit AI Smart Deployment kartiert ein Gausium-Roboter 2.000 m² in rund 30 Minuten, ohne Markierungen und ohne Spezialisten vor Ort.

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Prüfpunkt |
Was gemessen wird |
Was Gausium-Roboter leisten |
Welche Belege Sie erhalten |
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Abdeckung |
Geplante Fläche im Vergleich zur tatsächlich gereinigten Fläche |
Fahren die kartierte Route im passenden Planungsmodus je Zone |
Einsatzprotokoll mit gereinigter Fläche und Dauer |
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Restwasser |
Feuchte Streifen, Schlieren und stehendes Wasser nach dem Durchgang |
Nehmen das Wasser über die Saugleiste auf; Modelle wie Phantas Extra erkennen zusätzlich Restwasser |
Prüfung der getrockneten Teststrecke |
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Fleckenentfernung |
Zielverschmutzung vor und nach der Reinigung |
Erkennen Schmutz und Flecken und reinigen gezielt |
Vorher-nachher-Fotos an festen Prüfpunkten |
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Ränder |
Unbehandelter Streifen an Wänden, Regalsockeln und Ecken |
Seitenbürsten, dichte Wandverfolgung und kantenorientierte Routenplanung |
Messwerte am Rand und Liste der Nacharbeitsstellen |
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Hindernisse |
Verhalten bei Personen, Wagen und temporären Gegenständen |
Erkennen Hindernisse und Schmutz, weichen aus oder planen neu |
Beobachtete Stopps, Umfahrungen und Zeit bis zur Wiederaufnahme |
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Eingriffe |
Jeder Eingriff des Personals und seine Dauer |
Laden an der Ladestation, versorgen sich an der Arbeitsstation, melden sich per App |
Eingriffsprotokoll mit Ursache und Minuten |
Die erste Frage ist einfach: Hat der Roboter alles gereinigt, was er reinigen sollte? Vergleichen Sie die geplante Zone mit der tatsächlich bearbeiteten Fläche und notieren Sie ausgelassene Stellen.
Laut der Gausium-Navigationstechnologie stehen fünf Planungsmodi zur Verfügung, und eine Fläche lässt sich in Zonen mit jeweils eigenem Modus aufteilen. Nach der Vorführung zeigt das Einsatzprotokoll die gereinigte Fläche und die benötigte Zeit. Die Abdeckung wird damit gemessen und nicht geschätzt.
Ein Scheuersaugroboter, der gut reinigt, aber einen nassen Boden hinterlässt, schafft ein neues Problem. Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A1.5 „Fußböden“ verlangt rutschhemmende Böden, und Restfeuchte erhöht die Rutschgefahr. Gehen Sie die Strecke nach dem Durchgang ab und achten Sie auf feuchte Streifen, Schlieren und stehendes Wasser, vor allem an Wänden und in Kurven.
Phantas Extra erkennt zum Beispiel Restwasser und hält Wasserspuren so gering wie möglich. Bei Modellen wie Mira und Marvel reduziert ein selbstreinigender Schmutzwassertank den Wartungsaufwand nach jedem Einsatz.

Markieren Sie einige feste Prüfpunkte mit der Verschmutzung, die in Ihrem Objekt tatsächlich vorkommt, und fotografieren Sie sie vor und nach der Reinigung. So wird sichtbar, ob der Roboter den Schmutz entfernt oder nur darüberfährt.
Der Auto-Spot-Cleaning-Modus von Gausium scannt den Boden fortlaufend und reinigt gezielt dort, wo er Schmutz oder Flecken erkennt.
Omnie erkennt und reinigt zum Beispiel mithilfe von KI-Deep-Learning trockenen und nassen Schmutz, während Phantas Extra seine Reinigungsparameter an hartnäckige Flecken anpasst.
Prüfen Sie nach dem Durchgang Wände, Regalsockel und Ecken entlang der Strecke. Die Breite eines unbehandelten Streifens und die Zahl der Stellen, die jemand von Hand nacharbeiten müsste, zeigen, wie viel manuelle Arbeit der Roboter tatsächlich zurücklässt.
Phantas reinigt zum Beispiel bis 0 cm an die Kante, Omnie und Marvel arbeiten mit zwei Seitenbürsten von Kante zu Kante.
Im Drop-&-Go-Modus erkundet ein Gausium-Roboter zuerst die Begrenzung und reinigt entlang der Kanten, erst danach bearbeitet er die gesamte Fläche. Das erläuterte Gausium-CTO Dr. Baoxing Qin in einem aktuellen Webinar.
Soll der Roboter arbeiten, während Menschen im Objekt sind, sollte er auch unter diesen Bedingungen getestet werden. Gehen Sie über seine Route, stellen Sie einen Wagen in den Gang, legen Sie einen Karton auf den Boden. Beobachten Sie, ob er anhält, wartet oder neu plant, und wie schnell er seine Arbeit wieder aufnimmt.
Soll der Roboter auch in der Hochsaison arbeiten, gehören die Hindernisse dieser Zeit in den Test, etwa Aktionsaufbauten, zusätzliche Einkaufswagen und temporäre Warenträger im Gang.
Gausium-Roboter wurden mit Millionen realer Bilder trainiert und erkennen Hindernisse und Schmutz mit einer Genauigkeit von 99 Prozent. Modelle wie Omnie und Marvel nutzen zusätzlich 3D-LiDAR und 360-Grad-Sicht für stark frequentierte Bereiche und Flächen, die sich Stapler und Fußgänger teilen.
Für Projekte, die das erfordern, ist Omnie auf Anfrage in Konfigurationen nach IEC 63327 erhältlich, der Sicherheitsnorm für autonome gewerbliche Reinigungsmaschinen (in Deutschland DIN EN IEC 63327).
Die aufschlussreichste Zahl jeder Vorführung ist, wie oft ein Mensch eingreifen muss. Protokollieren Sie jeden Eingriff mit Ursache und Dauer. Eine geplante Kontrolle von zwei Minuten ist nicht dasselbe wie eine Störung, die zwanzig Minuten kostet. Erfassen Sie beides deshalb getrennt.
Gausium-Roboter sind darauf ausgelegt, diese Zahl niedrig zu halten. Findet ein Roboter einen Gegenstand, den er nicht aufnehmen kann, meldet er das über die Gausium App an das Personal, statt stehen zu bleiben.
Mit einer Ladestation läuft das Laden automatisch. Mit einer Arbeitsstation laufen je nach Modell auch Frischwasserbefüllung und Schmutzwasserentleerung automatisch, sodass während des Einsatzes niemand bereitstehen muss.
Soll der Roboter lange Schichten oder die Nacht abdecken, gehört ein vollständiger Lade- und Versorgungszyklus in die Vorführung. Genau davon hängt der Dauerbetrieb ab.
Am Ende einer Vorführung sollten echte Daten stehen, keine Präsentationsfolie. Nach dem Durchgang zeigt die Gausium App das tatsächliche Einsatzprotokoll, einschließlich gereinigter Fläche, Dauer sowie Status von Verbrauchsmaterial und Gerät.
Dieselben Protokolle nutzen Objektleiter und Gebäudedienstleister im Alltag für Einsatzplanung und Leistungsabnahme. Arbeiten mehrere Roboter im selben Objekt, erscheinen alle Einsatzprotokolle in derselben Gausium App. So lassen sich die Ergebnisse Roboter für Roboter und Zone für Zone vergleichen.
Der Beitrag Cleaning Robot Performance Reporting zeigt, wie Teams diese Daten nach der Inbetriebnahme einsetzen.
Sinnvoll ist außerdem, das Datenblatt neben die Ergebnisse zu legen. Die Gausium-Datenblätter nennen die theoretische Flächenleistung und weisen darauf hin, dass die tatsächliche Leistung je nach Anwendung variiert. Die Vorführung zeigt, wie diese Leistung auf Ihrem Boden aussieht.

Ein fairer Test beginnt mit dem passenden Gerät für die Aufgabe. Wählen Sie das Vorführmodell nach Ihrem wichtigsten Reinigungsbedarf.
Nassreinigung auf mittelgroßen Flächen
Mira eignet sich für Flächen von etwa 800 bis 2.000 m², etwa im Einzelhandel, in Hotels und in Büros mit schmalen Gängen und wechselnden Layouts.
Starke Verschmutzung auf großen, offenen Flächen
Marvel eignet sich für große Objekte ab 3.000 m², etwa Lager, Produktionshallen und Tiefgaragen.
Scheuern in stark frequentierten Bereichen
Omnie eignet sich für Objekte ab 800 m², etwa Flughäfen, U-Bahn-Stationen und andere Verkehrsknoten sowie große Supermärkte.
Kleine Flächen mit Hartboden und niedrigem Teppichflor
Phantas eignet sich für Flächen von etwa 100 bis 1.500 m², etwa Büros, Geschäfte und Apotheken.
Trockener Schmutz auf Industrieböden
Beetle eignet sich für Lager, Produktionsstätten sowie industrielle Innen- und Außenbereiche.

Eine Vorführung grenzt die Auswahl ein. Sie zeigt innerhalb weniger Stunden, ob ein Roboter mit Ihrem Boden, Ihrer Verschmutzung und Ihrem Publikumsverkehr zurechtkommt.
Die Entscheidung über einen größeren Rollout fällt am besten nach einem Pilotbetrieb über mehrere Schichten. Er zeigt, wie der Roboter an unterschiedlichen Tagen, bei wechselnder Frequenz und mit verschiedenen Teams arbeitet.
Für Objekte, die auf das Jahresendgeschäft zugehen, ist der Pilotbetrieb der richtige Zeitpunkt, um zu prüfen, was die Hochsaison verlangt: lange Schichten, Nachteinsätze ohne Bereitschaft und mehrere Roboter gleichzeitig im Objekt. Vor der Spitze lässt sich das deutlich leichter klären als mittendrin.
Viele Gebäudedienstleister gehen diesen Weg bereits. Laut der Befragung von Lünendonk & Hossenfelder aus dem Jahr 2023 setzen 46 Prozent der befragten Facility-Service-Unternehmen Reinigungsroboter in Pilotprojekten ein, weitere 39 Prozent bereits im Regelbetrieb.
Die beste Vorführung hinterlässt Belege, nicht nur einen Eindruck. Messen Sie Abdeckung, Restwasser, Fleckenentfernung, Ränder, Verhalten an Hindernissen und Eingriffe des Personals auf einer Strecke, die Ihrem Objekt entspricht, und lesen Sie die Ergebnisse direkt aus dem Einsatzprotokoll des Roboters.
Gausium kann eine Vorführung auf einer repräsentativen Strecke in Ihrem Objekt einrichten, mit dem Gerät, das zu Ihrem wichtigsten Reinigungsbedarf passt. Sprechen Sie mit einem Gausium-Experten, um eine Vorführung vor Ort zu vereinbaren.
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